Cholesterin verursacht keine Schmerzen und keine spürbaren Beschwerden – und ist gerade deshalb so tückisch: Über Jahre kann ein zu hoher Spiegel die Gefäße schädigen, ohne dass man etwas davon merkt. Die Ö1-Sendereihe „Dimensionen“ widmete diesem Thema einen Beitrag mit dem Titel „Cholesterin: Der ‚stille Killer'“ – und beleuchtete dabei, wie moderne Medizin gegensteuern kann. Mit dabei: Assoz.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Konstantin Krychtiuk, PhD, FESC, Kardiologe in unserem Ärztezentrum Co-Ordination.
Worum geht es in der Sendung?
Cholesterin ist eigentlich ein lebenswichtiger Baustein, den der Körper selbst herstellt. Problematisch wird es erst, wenn zu viel davon im Blut zirkuliert – dann lagert es sich in den Gefäßwänden ab und erhöht das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Die Sendung zeigt, dass die Behandlungsmöglichkeiten heute weit über die klassische Tablette hinausgehen. Neben bewährten Medikamenten kommen inzwischen auch Injektionstherapien zum Einsatz, die gezielt in den Cholesterinstoffwechsel eingreifen und dem Körper helfen, mehr schädliches Blutfett abzubauen. Manche dieser modernen Wirkstoffe müssen nur noch wenige Male pro Jahr verabreicht werden. Und die Forschung geht noch weiter: An gentherapeutischen Ansätzen wird gearbeitet, die das Problem möglicherweise dauerhaft lösen könnten. In Kombination mit einem gesunden Lebensstil eröffnen diese Entwicklungen neue Wege, die Herzgesundheit langfristig zu schützen.


