Darmkrebsvorsorge und Kardiologische Vorsorge

im Vorsorgezentrum

Co-Ordination in Wien

Die Vorsorgekoloskopie (Darmkrebsvorsorge)

Ziel der Darmkrebsvorsorge ist die frühzeitige Entdeckung von Polypen (Adenomen) im Dickdarm, aus denen sich Darmkrebs entwickeln kann.

Bei der Vorsorgekoloskopie oder “Darmkrebsvorsorge“ geht es darum im Dickdarm sog. Polypen oder Adenome zu entdecken und rechtzeitig zu entfernen, weil sich aus diesen Polypen später Darmkrebs entwickeln kann. Statistisch gesehen hat jeder 4. Mensch über 50 Jahre solche Polypen.

Die Vorsorgekoloskopie ist die effizienteste Krebsvorsorge von allen. Das hat im Wesentlichen 2 Gründe:

  • Erstens dauert es relative lange bis sich aus einem Polypen Darmkrebs entwickelt. Dadurch hat man hat eine großes Zeitfenster um Polypen im Rahmen der Vorsorgekoloskopie zu entdecken.
  • Zweites werden Polypen, wenn sie entdeckt werden, auch sofort entfernt. D.h. der Risikofaktor „Polyp bzw. Adenom“ wird nicht nur festgestellt, sondern auch gleich eliminiert.

Ab einem Alter von 50 Jahren wird für alle Menschen eine Vorsorgekoloskopie empfohlen. Gibt es Fälle von Darmkrebs in der Familie ist eine Vorsorgekoloskopie auch schon vor dem 50. Lebensjahr empfohlen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Diesbezüglich beraten wir Sie gerne in der Co-Ordination.

Darmkrebsvorsorge Wien: VorsorgekoloskopieDie Co-Ordination ist Inhaber des Qualitätszertifikats Darmkrebsvorsorge der ÖGGH (Österreichische Gesellschaft für Gastroenterologie und Hepatologie).
www.vorsorgekoloskopie.at

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Die kardiologische Vorsorge

Bluthochdruck (arterielle Hypertonie) ist eine weit verbreitete Erkrankung und betrifft laut Schätzungen fast ein Viertel aller Erwachsenen in Österreich, PatientInnen über 50 Jahren sind noch weitaus öfter betroffen. Die Bedeutung von hohem Blutdruck liegt v.a. darin, dass er als Auslöser für Erkrankungen wie Herzinfarkt, Vorhofflimmern oder Schlaganfall gilt.

Hoher Blutdruck kann auf viele verschiedene Ursachen zurückzuführen sein: auf Bewegungsmangel, chronischen Stress, zu viel Salzkonsum, ungesunde ErnährungÜbergewichtRauchen, oder auf familiäres Risiko. Außerdem muss eine Fehlfunktion von Nieren oder Schilddrüse unbedingt ausgeschlossen werden, da diese Ursachen anders zu behandeln sind. All diese Faktoren führen über ein komplexes System dazu, dass sich die Arterien – also die Gefäße, die das Blut vom Herzen zu den anderen Organen transportieren – verengen. Das Herz muss gegen verengte Arterien (mehr Widerstand) pumpen: der Blutdruck steigt. Medikamente zielen darauf ab, diese Gefäßengstellungen wieder zu erweitern. Dies gelingt aber nur für 12 bis 24 Stunden. Dann würden sich die Gefäße erneut verengen. Daher ist eine regelmäßige Tabletteneinnahme entscheidend. Die eigentliche Ursache wird durch die Medikamente leider nicht behoben.

Weitere sinnvolle Untersuchungen für eine exakte Diagnosestellung bei Bluthochdruck sind Herzultraschall, Carotis-Duplex, EKG, Ergometrie und Laboruntersuchungen.

“Im Sinne der Vorsorge schaue ich mir in der Ordination häufig auch Gefäße von jüngeren Menschen an, die eigentlich gar keine Patienten sind, sondern lediglich zu einem Routine-Check kommen. Das Ergebnis ist oft unerwartet, da ich schon bei 40 jährigen immer wieder Gefäßveränderungen im Sinne von Wandverdickungen (das sind Vorstufen von sog. Plaques bzw. Verkalkungen) finde. Aber ist das wirklich so überraschend?”  Priv.Doz. Dr. Stefan Pfaffenberger

Es gibt nun ausreichend Daten die belegen, dass die Gefäßwandveränderungen, die letztlich zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen, sich über Jahrzehnte langsam und nachvollziehbar entwickeln, und es gar kein Zufall ist, wer schließlich mit 70 Jahren so eine Krankheit erleidet. Laut Statistik Austria sind 2016 rund 43% der Österreicher an einer kardiovaskulären Todesursache (also v.a. Herzinfarkt und Schlaganfall) verstorben.

Man kann Frühveränderungen der Gefäße oft schon 30 Jahre vorher oder sogar noch früher beobachten. 

Man muss sich auch als junger Mensch vor Augen halten, dass man selbst betroffen sein kann und sollte rechtzeitig einen medizinischen Check durchführen lassen. Risikofaktoren wie hohes Cholesterin können auch schon bei Jugendlichen vorliegen. Hoher Blutdruck kommt dann oft mit stressigem Berufsalltag oder bei Frauen häufig mit der Menopause dazu. Das Leben ist sehr schnell geworden, zu schnell. Einige kompensieren das mit Nikotin oder Alkohol. Wichtige familiäre Verpflichtungen verhindern in der Freizeit regelmäßige sportliche Aktivität. Auch die Ernährung spielt eine große Rolle. Man darf Risikofaktoren trotzdem nicht ignorieren. Lassen Sie Ihre Gefäße checken, besser spät als nie. Falls Gefäßveränderungen vorliegen, sollten Sie Ihre Risikofaktoren mit dem Arzt analysieren. 

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